Spiroergometrie / Leistungsdiagnostik:

Die klassische Spiro, bei der die Leistungsfähigkeit eines Sportlers dargestellt wird, war bisherfast ausschließlich dem Leistungs- oder Spitzensportler vorbehalten.

Bei dieser Form der Untersuchung werden bestimmte Parameter der Atemluft während einer definierten Belastung gemessen und ausgewertet.
Die Parameter sind Sauerstoffanteil (VO2), Kohlendioxydanteil (VCO2), Atemminutenvolumen (AMV), Atemfrequenz (AF), respiratorischer Quotient (RQ) und die maximale Sauerstoffaufnahme (VO2max).

Anhand dieser Parameter kann man eine Auswertung hinsichtlich der Leistungsfähigkeit eines Sportlers treffen.
Praktisch gesehen wird bei dieser Form der Leistungsdiagnostik über eine Atemmaske die Atemluft des Sportlers analysiert und mit einem Sensor-System auf ihre Gasanteile hin überprüft.

Die neue Form der Spiroergometrie oder auch indirekte Kaloriemetrie

Der niederländische Prof. Dr. Jeukendrup erweiterte die klassische Spiroergometrie um einen wesentlichen Parameter.
Er ermittelt zusätzlich den Zeitpunkt der höchsten oxidativen Fettverbrennung (FATmax).

Durch diesen entscheidenden Parameter gelingt eine exakte Darstellung des Energiestoffwechsels.
Anhand dieses Wertes kann man den Testprobanden genau sagen, zu welchem Zeitpunkt und bei welcher Intensität des Trainings das meiste Fett als Energieträger vom Körper herangezogen wird.

Durch diese Modifizierung der Untersuchung ist diese Form der Leistungsdiagnostik für jeden Breiten- und Freizeitsportler interessant.

Neben dem Bereich des Sports ist diese Untersuchung auch für Menschen mit Gewichtsproblemen sehr interessant, da sich hieraus eine genaue Trainingsempfehlung ableiten lässt, die zu einer effektiven Fettverbrennung führt.